Altstadtbesichtigung Alsfeld

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Das Rathaus von Alsfeld

Am 24. Juni besuchten wir die historische Fachwerkstadt Alsfeld. Wir starteten um 12.30 Uhr in Staufenberg und nahmen anschließend in Treis, Allendorf und Londorf die dortigen Mitreisenden auf. Entgegen unserer Befürchtung kamen wir auf der Autobahn flott voran und wurden nicht durch die am Freitag üblichen Stauungen auf der A5 aufgehalten, wir hatten in Alsfeld keinen Gewittersturm, sondern strahlenden Sonnenschein und entsprechend sommerliche Temperaturen.

Auf dem Marktplatz wurden wir dann von den beiden Mitarbeiterinnen des Tourist Center Alsfeld, Frau Becker und Frau Wagner begrüßt. Von hier machten wir uns in zwei Gruppen auf den Weg zur Altstadtführung durch den historischen Stadtkern von Alsfeld. Während der Altstadtführung informierten uns die beiden Damen durch interessante und kurzweilige Erklärungen über die Bedeutung der verschieden prächtigen Häuser die wir während unserer Führung gesehen bzw. besichtigt haben.

Insbesondere ist hierbei das Weinhaus aus dem Jahre 1538 zu erwähnen an dessen Ecke zum Marktplatz der Pranger angebracht war. Einer der Teilnehmer aus unserer Gruppe musste erleiden dass ihm der an dem Haus befestigte Halsring angelegt wurde und er somit am Pranger stand. Weiter ging die Führung zum Hochzeitshaus, ein Tanz- und Festhaus aus dem Jahre 1564 und dem Stumpfhaus, ein prächtiges Haus am Marktplatz an dessen Ecke sich der Besitzer des Hauses am Eckbalken in einer Schnitzerei verewigen ließ und somit auch über seinen Tod hinaus, auf den Alsfelder Marktplatz blicken kann. Der Besuch der Walpurgiskirche aus dem 13. Jahrhundert war wegen der hier herrschenden kühlen Temperaturen eine willkommene Rast um der draußen herrschenden Hitze zu entgehen.

Zum Schluss hatten wir dann Gelegenheit, im Rathaus auf der engen Wendeltreppe zum Sitzungssaal des Magistrats sowie zum Trauzimmer hinaufzusteigen. Hier wurden wir dann über die historische Entwicklung des in diesem Jahr 500 Jahre alten Rathauses informiert. Gleichzeitig endete hier auch die Alstadtführung. Jetzt konnten die Teilnehmer die verbleibende Zeit bis Rückfahrt um für einen ausgiebigen Stadtbummel oder auch für einen Besuch in einem der zahlreichen Lokale, insbesondere im Biergarten nutzen. Zahlreiche Teilnehmer fanden auch den Weg in das in unserer Region geradezu einmalige Kaufhaus „ Ramspeck“. Hier gibt es fast alles was man im einem gut sortierten Trödelladen kaufen kann.

Um 18.00 Uhr setzte sich unser Bus wieder in Richtung Heimat in Bewegung. Aus den zahlreichen Rückmeldungen der Teilnehmer war zu entnehmen, dass sie mit unserem Programm sehr zufrieden waren.

Bilder: Fotogruppe des Kulturrings Allendorf e.V.