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Fahrt nach Haina am 16. September 2018

Als letztes Event im Allendorfer „Kultursommer“ stand unsere Fahrt zu den Klosterkonzerten in Haina auf dem Programm. Zunächst begann um 14.00 Uhr die Führung durch das Kloster.
Dieses ehemalige Kloster ist eines der wenigen original erhaltenen gotischen Zisterzienserkloster. 1188 gegründet, erwarb es durch Schenkungen, Kauf und Tausch reichen Grundbesitz zwischen Kassel und Frankfurt und gehörte zu den wohlhabenden mittelalterlichen Klöstern des Ordens.

Durch einen kleinen Eingang betraten wir einen schmucklosen Kirchenraum mit 75 m Länge und 20 m Höhe. Architektur und Ausstattung sind schlicht, wie es die Regeln der Zisterzienser fordern, lediglich die farbigen Fenster bilden hier eine Ausnahme. Interessant war die Chorschranke – eine Rarität in Deutschland. Sie trennte beim Gottesdienst die Priesterkaste von den Laienbrüdern.
Durch den Kreuzgang gelangten wir in einen wunderschönen Innenhof und von dort ins Refektorium, dem Speisesaal des Klosters, wo ein Gemälde des Malers Tischbein hing: „Christus auf dem Ölberg.“

Unser Führer tat sein bestes, um uns sein großes Wissen über die Kirchengeschichte und das karge Leben der Mönche zu vermitteln. Interessant wäre es allerdings auch gewesen, etwas über die heutige Nutzung des Klosters als Heilstätte sowie über den Maler Tischbein zu erfahren. Daher an dieser Stelle einige Infos:

1527 wurde das Kloster nach Einführung der Reformation durch Landgraf Philipp von Hessen aufgehoben. Ein großer Teil der klösterlichen Besitzungen Hainas wurde der im gleichen Jahr gegründeten Marburger Philipps-Universität übertragen, die somit die erste protestantische Universität der Welt war. Das Kloster wandelte Philipp in ein Landeshospital für arme Männer in seinem Land um. Ab dem 19. Jahrhundert war die Einrichtung Heil- und Pflegeanstalt. Heute wird das Krankenhaus von der VITOS GmbH in moderner und zeitgemäßer Form geführt und gliedert sich in 4 Abteilungen:
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Klinik für forensische Psychiatrie
Heilpädagogische Einrichtung –
Begleitender Psychiatrischen Dienst, vormals Wohn- und Pflegeheim.
Darüber hinaus verfügt Vitos Haina über eine eigene Bauverwaltung mit angegliederten Werkstätten.
Vitos beschäftigt ca. 1.000 Mitarbeiter

Un vom Maler Tischbein wollte mer ja auch was wisse:
In einem kleinen Haus an der Klostermauer lebte die Künstlerfamilie Tischbein. Am bekanntesten wurde der Goethe-Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, dessen Bild „Goethe in der Campagna“ wohl das bekannteste Goethebild ist. Es zeigt Goethe mit einem übergroßen Hut und einem weißen Gewand gekleidet vor einer römischen Landschaft sitzend. Angeblich soll es Tischbein für das Kloster gemalt haben – heute hängt es im Städel-Museum in Frankfurt. Unverkäuflich – unbezahlbar.
Das Hainaer Tischbein-Haus ist seit 2014 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, weil zu wenig Besucher kamen. Gelegentlich präsentiert das Kloster Ausstellungen über die Malerfamilie Tischbein mit ihren 16 aktiven Künstlern.

Anschließend war „Kaffeetrinken“ angesagt. Unser Vorsitzender Herwig Stein hatte uns schon lange vorher im Klostercafe „Zum alten Amtshaus“ angemeldet, doch wenige Tage vor unserem Besuch kam die Absage. So mußte umdisponiert werden. Glücklicherweise konnten wir in der nahe gelegenen Pizzeria Brar einkehren, wo auch schon Kaffee und Kuchen für uns bereit stand. Und der gute Herr Magel von der Firma „Plus Bus Tours Lich“ fuhr mit seinem großen Bus die Fußkranken sogar bis zum Cafe.

Daran anschließend ging es zum eigentlichen Hauptgrund unseres Besuchs:
Sinfonisches Abschlusskonzert mit dem Marburger Kammerorchester unter Leitung von Jens Amend.
Wir hörten Werke u.a. von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn-Bartholdy und W.A. Mozart.
Eine ungarisch-rumänische Cellistin mit dem unaussprechlichen Namen Csilla Cecskes Aved brachte einige Solostücke zu Gehör, welche mit viel Beifall belohnt wurde. Und natürlich gab es am Ende des 1 1/2stündigen Konzerts auch reichlich Applaus für das gesamte Orchester.

Glücklicherweise hatte Jens Amend in der vollen Klosterkirche die vorderen Bänke und mehrere bequeme Stuhlreihen im Querschiff für uns reserviert. Jens Amend ist mit dem Marburger Kammerorchester bzw. auch als Organist in der Vergangenheit mehrmals in der Allendorfer Kirche und im „Dom zu Rabenau“ aufgetreten.
Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende und gegen 19.00 Uhr traten wir wieder die Heimreise an.
GS

Die Affäre Rue de Lourcine

Am 8. Februar 2018 besuchte der Kulturing Allendorf diese  Komödie von Eugéne Labiche im Stadttheater Gießen. In der Gießener Allgemeinen Zeitung wird „Die Affäre Rue de la Lourcine“ als eine gut gemachte irrwitzige Enthüllungskomödie bezeichnet, die jede Menge Spaß macht. Eugéne Labiche beschrieb in seinen vielen Komödien die Abgründe und geheimen Träume, die oft hinter ehrenwerten Fassaden stecken.

Kurzinhalt:
Hauptdarsteller Lenglumé erwacht nach einem feucht-fröhlichen Klassentreffen neben seinem Schulkameraden Mistingue ohne Erinnerung an die Ereignisse der letzten Nacht. Aus der Zeitung erfahren sie von einem Mord an einer jungen Kohlenschlepperin in der vergangenen Nacht. Unterstützt von einer Reihe von Indizien kommen die beiden zum Schluss, dass sie im Rausch den Mord begangen haben. Nun versuchen die beiden mit grotesken Rettungsversuchen einen drohenden Skandal abzuwenden. Am Ende finden sie heraus, dass die Zeitung 20 Jahre alt ist und sie gar nicht die Mörder sein können!

Roman Kurtz (Mistingue) ist seit 2001 festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen und wir haben ihn schon in zahlreichen Rollen gesehen. Aber noch nie mit einer so seltsamen kurzen Ponyfrisur – die steht eigentlich nur Mister Spock. Und auch Pascal Thomas, der ansonsten smarte Lockenkopf aus dem Schauspielerensemble war in der Rolle des Dieners Justin mit schütteren Haaren kaum wiederzuerkennen.

Mehrfach verschwand er durch eine der vielen Türen und wie durch Zauberei trat er sofort durch die gegenüberliegende Tür wieder ein. Ein weiterer Gag war die Einbeziehung der Souffleuse in die Handlung. Tom Wild – neu am Theater – spiele überzeugend den Volltrottel Lenglumé.

Was für ein Theater, das turbulente Geschehen auf der Bühne glich einem Hexenkessel und einige Regieeinfälle waren doch etwas grenzwertig in dieser wort- und temporeichen Inszenierung. Im Sinne des Dichters – Eugéne Labiche – wurden zwischendurch von einem Darsteller witzige zweideutige und satirische Lieder (Couplets) vorgetragen. Warum dafür das Streichertrio – jeweils immer anders gewandet – in einem großen Himmelbett spielte, konnten wir uns auch nicht erklären. Dem 90minütigen Einakter hat man eine Pause aufgedrückt, noch dazu mitten in einem Lied.

Schlüssigerweise wurde gleich nach der Unterbrechung wieder weitergesungen und so sorgte man für einen perfekten Übergang. Als jahrzehntelanger Kunde des Theaters hatten wir wieder die besten Plätze in den vordersten Reihen und konnten so das Spectaculum hautnah miterleben. „Ist ́s vorüber, lacht man drüber“ was das letzte Lied. Zum Schluss gab es höflichen Beifall und – ja doch – wir lachten auch.

Dirty Dancing in der Alten Oper, Frankfurt

Alte Oper, Frankfurt

Das war wieder ein Highlight der Extraklasse. Das Interesse an dem Musical war groß und so fuhren wir am Samstag, den 06.01.2018 wieder mal mit 2 Bussen der Firma Plus Bus Tours Heiko Lich nach Frankfurt in die Alte Oper. Mitreißende Tanzeinlagen, unsterbliche Songs und eine wundervolle Geschichte über die erste Liebe – das sind die Zutaten, die den Film so erfolgreich haben werden lassen und die auch dafür sorgen, dass das Musical viel Spaß und Freude macht.

Die Handlung (Kurzfassung)
DIRTY DANCING spielt im Sommer 1963 im Ferienresort Kellermanns in New York. Die schüchterne Frances „Baby“ Houseman langweilt sich unter den Erwachsenen im Urlaub mit ihren Eltern, bis sie ihr Herz an den anziehenden Tanzlehrer und Showtänzer des Hotels Johnny Castle verliert. Es folgt ein Auf und Ab der Gefühle, Konflikte und Probleme müssen sowohl zwischen den Jugendlichen wie auch zwischen den Generationen gelöst werden. Der Satz am Ende des Musicals „Mein Baby gehört zu mir“ ist genauso legendär wie Johnys übermütiger Sprung von der Bühne und die Hebefigur mit seinem „Baby“!

Der Profi-Darsteller Mate Gyenei in der Rolle des Tanzlehrers Johnny hat eine achtjährige Latein- und Standard-Tanzausbildung absolviert sowie sechs Jahre ungarischer Volkstanz, Stepp, Ballett und Akrobatik. Vor seiner Musical-Karriere spiele er in der 3. Fußballliga in Ungarn. Anna Louise Weihrauch in der Rolle von „Baby“ Frances Housemann sammelt vor ihrer Musical-Karriere Bühnenerfahrungen in Gastrollen wie z.B. in „Verbotene Liebe“. Es wird deutsch gesprochen in dieser Inszenierung, aber weitgehend englisch gesungen – denn was wären die Hits „Do You Love Me“, „Hungry Eyes“ oder gar „Time Of My Life“ ohne den Originaltext.

Fazit: Wir waren begeistert – am Ende hielt es keinen mehr auf den Plätzen und es gab zu Recht für alle Mitwirkenden tosenden Applaus.

„Ein Herbstmanöver“ – Operette von Emmerich Kalman

Foto: Rolf K. Wegst

Am Sonntag, den 5.11.2017 sahen wir im Stadttheater Gießen die Operette „Ein Herbstmanöver“ von Emmerich Kalman. Mit einem turbulenten Abenteuer aus dem Leben der Husaren begann die Karriere des ungarischen Komponisten. Feurige Märsche ebenso wie leidenschaftliche Zigeunerweisen deuteten bei der Uraufführung 1909 im Theater an der Wien auf die spätere Welterfolge wie DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN und GRÄFIN MARIZA hin. In der fast dreistündigen Inszenierung des ungarischen Regisseurs Baláz Kovalik erlebten wir in Gießen eine turbulente Aufführung. Beláz Kovalik hat aus der Urfassung eine neue, durchaus gelungene Giessener Fassung erstellt.

Die Handlung um einen von der Liebe enttäuschten Offizier, der zwischen zwei Frauen steht, spielt am Vorabend des Ersten Weltkriegs.
Ein Husarenregiment hält in der Puszta nahe beim Schloss der Baronin Riza ein Herbstmanöver ab. Die Schlossherrin Riza weiß, dass daran auch ihr ehemaliger Geliebter Lörenthy teilnimmt. Und dieser lässt nichts unversucht, um seine einstige Liebe wiederzugewinnen. Als sich ihre Wege kreuzen, plant Lörenthy ein Exzess: „Tanzen wie ein Schneidergeselle, trinken wie ein Bürstenbinder“.

Mit viel Witz und auch Sarkasmus nahm die Operette ihren Lauf. Trotz einiger Stilbrüche war es eine sehr unterhaltsame Aufführung. Aktuelle Seitenhiebe auf Air Berlin und die Titanic gehörten auch dazu. Das Orchester unter der bewährten Leitung von Michael Hofstetter spielte manchmal etwas zu laut, so dass man die Sänger nur schwerlich verstehen konnte.
Den Neuzugang am Giessener Theater, der Kroate Grga Peros in der Rolle des Oberleutnants Lörenthy hatten wir vor wenigen Wochen erst als Don Giovanni in der gleichnamigen Oper erlebt. In dem Altknecht Bence erkannte langjährige Theaterbesucher den inzwischen 82jährigen Rainer Domke, der von 1961 und 2001 Ensemblemitglied am Stadttheater war.

Eine Augenweide waren auch Tänzer der Tanzcompagnie unter der Leitung des Gastchoreographen Leo Mujic. Sie wirbelten über die Bühne, als hätten sie Gummi in den Gelenken. Mujic wird von internationalen Kritikern als hochbegabter Choreograph gefeiert und gastierte
weltweit an großen Bühnen.
Der kräftigte Applaus am Ende der Vorstellung zeigte, dass die Zuschauer mit der Vorstellung mehr als zufrieden waren.

Fotos : Rolf K. Wegst, Stadttheater Gießen.

Don Giovanni im Stadttheater Gießen, am 21.10.2017

Foto: Rolf K. Wegst

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Das war doch wieder Mal eine gelungene Vorstellung im Stadttheater Giessen. Mozarts Oper schildert die letzten Stunden im Leben des skrupellosen Lebemanns Don Giovanni. In einem Nebeneinander aus Komödie und Tragödie sahen wir einen gescheiterten Liebhaber, dem nichts mehr gelingt und der am Ende für immer abtritt.

Kurzinhalt:
Sevilla bei Nacht. Don Giovanni kommt aus dem Haus des Komturs, gefolgt von dessen Tochter Donna Anna. Don Giovanni tötet den Komtur, der sich ihm in den Weg stellt. Dann erscheint die liebeskranke Donna Elvira, die er auch verlassen hat. Giovannis Diener Leporello erzählt ihr in der berühmten Registerarie von den vielen Liebschaften: „Schöne Donna, dies genaue Register enthält seine Liebesaffären…“
Das Brautpaar Masetto und Zerline erscheinen auf dem Weg zur Hochzeitsfeier. Zur Erheiterung des Publikums Masetto im Hasenkostüm, Zerlina als Teufelchen. Don Giovanni sieht in Zerlina sein nächstes Opfer, doch Donna Elvira greift ein und beschuldigt ihn als gefährlichen Schwerenöter. Gleichzeitig erkennt Donna Anna in ihm den Mörder ihres Vaters und schwört Rache – gemeinsam mit anderen Betrogen
Später stehen alle vor der Statue des toten Komturs, und übermütig lädt Don Giovanni den steinernen Gast zum Fest auf sein Schloss ein. Dort beginnt die Statue beginnt zu sprechen und fordert Don Giovanni auf, seine Untaten zu bereuen. Als dieser sich weigert, wird er am Ende mit großem Spektakel ins Jenseits befördert
Nach „Cosi fan tutte“ im vergangenen Jahr und „Don Giovanni“ in dieser Saison dürfte im nächsten Jahr „Figaros Hochzeit“ auf dem Programm stehen – die letzte Oper von Mozarts Librettisten Lorenzo da Ponte. Wir freuen uns drauf.

Tagesfahrt nach Limburg am 23.09.2017

Blick auf den Dom

Aufgrund der vielen Anmeldungen fuhren wir mit einem großen Bus der Firma Plus Bus Tours Heiko Lich nach Limburg. Um 9.30 Uhr trafen unsere beiden Stadtführerinnen an der Busempfangsstation ein und unsere große Gruppe wurde aufgeteilt: eine Gruppe für die Altstadtführung und eine weitere für die etwas längere Tour, die bis zum St. Georgsdom führte.

Die Führung begann am Katzenturm, einem ehemaligen Teil der Stadtbefestigung. Bei unserem Gang durch die verwinkelte Altstadt mit ihren engen Gassen sahen wir zahlreiche Fachwerkhäuser mit kunstvollen Schnitzereien wie den Neidköpfen, Schreckmasken und Lebensbäumen. Sie wurden erbaut vom 13. bis 19. Jahrhundert und überstanden den zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt. Fast alle der schönen restaurierten Fachwerkhäuser standen giebelständig zur Straße und beherbergen heute viele kleine Geschäfte mit Souvenirs sowie Kaffees und Restaurants.

Auf dem Domplatz angekommen, interessierte uns zunächst einmal die immer noch leer- stehende Nobelresidenz des Bischofs Tebartz-van Elst. Wir konnten ein Blick über die Mauer auf den schwarzen, nahezu fensterlosen Bau werfen, auch die angrenzenden flachen, hellen Gebäude schienen fensterlos zu sein.

Dann hatten wir Gelegenheit zu einem kurzen Rundgang im Dom. Er war zunächst Stift- und Pfarrkirche St. Georg und St. Nikolaus und ist seit der Gründung des Bistums Limburg im Jahr 1827 die Kathedralkirche des Bistums.

Die Bedeutung des Limburger Ortsnecknamens „Säcker“ wurde uns damit erklärt, dass die Lahn im 19. Jahrhundert eine viel genutzte Schifffahrtsstraße geworden war. Die Waren wurden in Säcke verpackt und von Tagelöhnern in Limburg ausgeladen. Dabei soll so auch manches Gut eingesäckelt worden sein. Und wahrscheinlich ist manch einer dann abends im Wirtshaus „versackt!“. Im Volksmund nannte man die Träger daher „Säcker“.

Nach dieser informativen Stadtführung eilten wir zum Mittagessen in eines der vielen Lokale. Anschließend bummelten wir zur nahe gelegenen Schiffsanlegestelle und starteten zur Lahnrundfahrt. Nach der ersten Schleusung sahen wir im Limburg Stadtteil Dietkirchen am Westufer der Lahn die St. Lubentiusbasilika (Bild), eine der schönsten Kirchen Hessens. Unser Schiffsführer machte uns auch darauf aufmerksam, dass wir von der Lahn aus die 7 Türme des Doms erblicken konnten. Wir passierten Diez mit dem Schloss Oranienstein – dem Stammschloss des niederländischen Königshauses.

In Diez war in der Ferne auch die größte Strafanstalt des Landes Rheinland-Pfalz zu erblicken. Zur modernen Geschichte gehörte auch ein Blick auf die gesprengten Brückenpfeiler der alten Autobahnbrücke.Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende und wir traten mit vielen Informationen über eine sehenswerte Stadt die Heimreise an.

Danke an Hartmut Winker, der diese Fahrt hervorragend organisiert hatte. Und natürlich an Herwig Stein, der seine bekannt guten Beziehungen zum Wettergott wieder recht gut genutzt hatte.

Carmen im Staatstheater Wiesbaden

Oper von Georges Bizet. Austausch-Gastspiel des Staatstheaters Darmstadt im Staatstheater Wiesbaden. In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Carmen Staatstheater Wiesbaden

Unsere Fahrt im Juli 2017 führte uns ins Staatstheater Wiesbaden zur Aufführung der Oper CARMEN von Georges Bizet. Kaum hatten wir die Teilnehmer alle eingesammelt und richtig „Fahrt aufgenommen“ als uns der Busfahrer mitteilte, dass die Autobahn gesperrt sei und wir über Butzbach fahren würden. Dort sah es dann auch nicht viel besser aus und es war kaum damit zu rechnen, dass wir noch pünktlich zu Beginn der Oper um 19.30 Uhr da sein würden. Wir hatten uns bereits damit abgefunden, dass wir auf unser Abendessen verzichten mussten, sollten wir den 1. Akt der Oper auch noch verpassen? Doch dann ging es endlich wieder zügig weiter. Ein Dank gebührt unserem Busfahrer, er fuhr wie ein junger Gott, (natürlich unter Beachtung aller Geschwindigkeitsregeln) – wir kamen tatsächlich eine Minute vor Beginn der Oper im Staatstheater ein. Wir stürzten sofort aus dem Bus und 49 Opernfans nahmen unter den unwilligen Blicken des anwesenden Publikums ihre Plätze ein. Das Spiel konnte beginnen!

Auf der offenen Bühne lümmelten sich Bühnenarbeiter in Alltagskleidung – so dachte wohl manch einer. Aber nein, es war der Chor, der später in ähnlich fragwürdiger Montur als Zigeuner- und Schmugglerbande und auch als Soldaten fungierte. (Die über 1000 Zuschauer im ausverkauften Staatstheater waren sowieso besser gekleidet als die Akteure!)

Das Drama um Liebe und Macht spielt im südspanischen Sevilla. Die Zigeunerin Carmen, die in einer Zigarettenfabrik arbeitet, ist berüchtigt für ihre Unberechenbarkeit. Nach einem Streit mit einer anderen Arbeiterin, die sie verletzt, wird sie in Arrest genommen. Der Soldat Don José, der sie unter Aufsicht halten soll, verliebt sich in sie und lässt sie entkommen in der Hoffnung, ihr Herz zu gewinnen. Doch diese Hoffnung ist trügerisch. Carmen wirft ein Auge auf den Stierkämpfer Escamillo und wird Don Josés und seiner Eifersucht überdrüssig. Verzweifelt versucht Don José sie zurück zu gewinnen. Als sie sich weigert, ersticht er sie auf offener Straße.

Eine Inszenierung vor karger Kulisse: sie bestand lediglich aus ein paar Stühlen mit denen anscheinend Räume markiert wurden. Auch einige weitere Regieeinfälle erschlossen sich uns nicht, so war uns nicht klar, warum sich Carmen wiederholt über Jeans und weiße Bluse ihr schwarz-rotes Rüschenkleid an- und auszog. Ein bisschen mehr spanisches Flair hätte der Inszenierung auch nicht geschadet.

Doch die spannende, dramatische Handlung, die eindringliche und temperamentvolle Musik sowie die hervorragende Stimmen entschädigten uns für das wenig ansprechende Bühnenbild und es gab zum Schluss reichlich und verdient Beifall für die Akteure.

„Carmen“ ist eine der am häufigsten gespielten Opern. Dies ist nicht verwunderlich, sind doch einige Arien zu richtigen Gassenhauern geworden: die „Habanera“ der Carmen, die „Blumenarie“ von Don Jose und nicht zuletzt das Auftrittslied des Stierkämpfers Escamillo „Auf in den Kampf, Torero!“

Fotos: Kulturring Allendorf, Privat

Boys, Boys, Boys – Die SCHMACHTIGALLEN landen einen Hit

Als letzte Vorstellung der Theatersaison 2016/2017 im Stadttheater Gießen sahen wir am Freitag den 21.04.2017 das Musikstück mit dem Sängerquartett DIE SCHMACHTIGALLEN. Sie präsentieren alle zwei Jahre ihr A-capella-Programm. DIE SCHMACHTIGALLEN, das sind: Jan Hoffmann – langjähriger Chordirektor und Kapellmeister am Stadttheater Gießen, sowie Martin Ludwig, Roland Furch und Severin Geissler. Alle vier haben sich während des Musikstudiums an der Mainzer Hochschule kennengelernt. Zum ersten Mal ist mit der in Gießen geborenen Musicalsängerin Julia Lißel auch eine Sängerin mit an Bord.

Dieses Jahr waren die Schmachtigallen als Triller-Boy´s auf der Suche nach einem Hit, davon erzählte der neueste Cup des Quartetts. Erstmals wurde eine komplette Geschichte erzählt mit einem bunten Mix aus verschiedenen Stilrichtungen und Jahrzehnte. In unterschiedlichen und phanstasievollen Kostümen brachten sie die Zuschauer als Wildecker Herzbuben, Heino oder Udo Lindenberg zum Lachen. Trotz allem wollte ihnen für den dringend benötigten Kassenschlager nichts einfallen, bis sie die Sängerin Joana (Julia Lißel) kennen lernten, die ihnen letztendlich zum Erfolg verhilft.
Fotos: Rolf K. Wegst, Stadttheater ‚Gießen

Stadttheater Giessen. Die SCHMACHTIGALLEN in SPIEL DES LEBENS (UA), Buch und Regie von Henry Arnold, Premiere 18.10.2014, Bühne und Kostüme: Thomas Döll, Dramaturgie: Cornelia von Schwerin, Buch und Regie: Henry Arnold, Manni: Jan Hoffmann, Kelle: Roland Furch, Zocki: Severin Geissler, Gernot: Martin Ludwig, Lou: Marie-Louise Gutteck, Luc: Sebastian Songin, Foto: Rolf K. Wegst, Nutzungsrechte beim Urheber Nutzungshonorar zzgl. 7% MwSt.

Supergute Tage oder
Die sonderbare Welt des Christopher Boone

Foto: Stadttheater Gießen, mit freundlicher Genehmigung von Rolf K. Wegst.

Am Freitag, den 17.03.2017 sahen wir im Gießener Stadttheater „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“ nach dem Roman von Mark Haddon. Abdul M. Kunze, zuständig für Kinder- und Jugendtheater hat die Bühnenfassung dieses Romans mit großem Erfolg inszeniert. Das zeigte sicht auch daran, dass das Theater wieder rappelvoll war.

Wir bekamen einen Einblick in das Leben eines autistischen Jungen, der aus seiner fest gefügten kleinen Welt ausbricht, um den Mörder eines Hundes zu finden. Es begann mit einer komplizierten Abfolge von Klatschen, Schnipsen und Stampfen, was wir uns zunächst nicht erklären konnten. Dann stellte sich heraus, dass dieser sich öfters wiederholende Rhythmus Christopher zu beruhigen schien, wenn die jeweilige Situation ihn überforderte. Er weiß zwar alles über Mathematik und Physik, aber Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn leicht in Panik.

Mutig bricht er auf der Suche nach dem Hundemörder aus seiner kleinen Welt auf und beginnt eine spannende Reise, die sein bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt. Dabei muss er lernen, was es heißt, in der komplizierten Welt der Erwachsenen zu leben. Seine Lehrerin Siobhan tritt als Erzählerin auf und ließ uns so an seiner komplizierten Gedankenwelt teilhaben. Sie ermutigt ihn, ein Buch über seine Suche zu schreiben und half ihm in schwierigen Situationen.

Als am Ende Christopher seine Abiturprüfung in Mathe abgelegt hat und mit neuem Selbstvertrauen »Ich kann alles« sagt, dann war das für ihn ein superguter Tag. Schließlich stellt er fest, dass man alles schaffen kann, wenn man nur an sich glaubt und – er will sogar studieren. In Gießen.

Das Bühnenbild war recht spartanisch. Farbige Koffer in unterschiedlicher Größe symbolisierten Wohnung, Garten, Bahnhof, U-Bahn und Schule.

In der Gießener Allgemeinen Zeitung war über den Hauptdarsteller zu lesen: „Maximilian Schmidt spielt Christopher Boone auf sehr anrührende Weise, macht ihn zum Sympathieträger. Ihm gelingt es, das nerdige Verhalten des Jungen, der zwar in Mathe ein Genie ist, aber kaum in der Lage ist, Gefühle zu deuten, auf eher zurückhaltende Art zu zeigen. Mit starrem Gesichtsausdruck, hölzernen Bewegungen und unemotionalem Ton charakterisiert er Christopher vortrefflich, ohne ihn zum Freak zu machen. Zu Recht gibt es dafür am Ende vom Publikum auch lautstarken Applaus“.

Maximilian Schmidt hatten wir bereits als jungen Grenzgänger im „Weibsteufel“ gesehen.

GS

Fotos: Stadttheater Gießen, mit freundlicher Genehmigung von Rolf K. Wegst.

Jahreshauptversammlung 2017

Protokoll der Jahreshauptversammlung am 10.März 2017
Beginn 19.30 Uhr im Bürgerhaus in Allendorf

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Ehrungen für
  4. Tätigkeitsberichte für das Jahr 2016

    – Theatergruppe
    – Fotogruppe
    – Erster Vorsitzender

  5. Bericht der Kassenführerin
  6. Aussprache zu den Berichten
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Kassenprüferwahl
  10. Verschiedenes
  11. Digitale Bilderschau: „Ruf der Wildnis“: Alaska und Yukon“

TOP 1: Begrüßung
Der erste Vorsitzende, Herwig Stein, begrüßte die anwesenden zahlreichen Mitglieder und stellte die fristgerechte Einladung fest: Satzungsgemäß wurde die Einladung zweimal in den entsprechenden „Amtlichen Nachrichten“ veröffentlicht, die Mitglieder, die nicht im Einzugsbereich dieser Amtlichen Nachrichten liegen, wurden schriftlich eingeladen.
Anschließend wurde die Tagesordnung verlesen.

TOP 2. Totenehrung
Die Anwesenden erheben sich von den Plätzen zum Gedenken an die im Jahre 2016 verstorbenen Mitglieder:
Wießner, Marie, Treiser Str. 41, Allendorf/Lda.
Lotz, Eberhard, Lindengasse 14, Allendorf/Lda.
Glassl, Gisela, Bleichstraße 8, Allendorf/Lda.
Nuhn, Irmgard, Friedrich Ebert-Str. 7, Staufenberg-Treis

TOP 3. Ehrungen
Geehrt werden:
Für 40 Jahre: Renate Reinhard (nicht anwesend)
Für 50 Jahre: Angela Klaper (nicht anwesend)
Für 50 Jahre: Herbert Pfannmüller (anwesend)
Für 60 Jahre: Gerda Kehr (nicht anwesend)

Der erste Vorsitzende Herwig Stein und der stellvertretende Vorsitzende Hartmut Winkler überreichten dem Geehrten eine Urkunde sowie ein Präsent und bedankten sich für die langjährige Treue.

TOP 4. Tätigkeitsberichte für das Jahr 2016

Theatergruppe: Johanna Muth
Folgende Aufführungen wurden im Stadttheater Gießen besucht:
20.03.2016 „Im weißen Rössl“ – Operette von Ralph Benatzky
05.05.2016 „Die weiße Dame“ – komische Oper von Francois-Adrien Boieldieu
19.11.2016 „Romulus der Große“- eine unhistorische Komödie von Friedrich Dürrenmatt
11.02.2017 „La Traviata“ – Oper von Giuseppe Verdi.
Ferner wurde am 07.02.2016 die Oper „Der Freischütz“ im Marionettentheater Eckelshausen besucht und am 07.08.2016 in der Freilichtbühne Hallenberg das Musical „Maria-Magdalena.“ Ein weiteres Highlight war am 23.07.2016 das Musical „Der Medicus“ im Schlosstheater Fulda. Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach hörte man am 07.12.2016 in der Katholischen St. Walburgis-Kirche in Wetzlar-Niedergirmes. Der absolute Höhepunkt im abgelaufenen Geschäftsjahr war der Besuch des Neujahrsvarietes im Hotel „Dolce“ im Bad Nauheim am 24.01.2017. An dieser Veranstaltung nahmen 77 Mitglieder teil.
Zur Theatersaison 2016/2017 gehört noch das Schauspiel „Supergute Tage“ am 17.03.2017 und „Boy, Boy, Boys, die Schmachtigallen landen einen Hit“ am 21.04.2017 – beides im Stadttheater Gießen.
Als letzte Aufführung der aktuellen Theatersaison steht noch die Oper „Carmen“ von George Bizet am 14.06.2017 im Staatstheater Wiesbaden auf dem Programm. Johanna Muth zeigte sich erfreut über die gute Beteilung an den angebotenen Veranstaltungen.
Herwig Stein bedankte sich bei Frau Muth für ihre aufwendige Arbeit bei der Kartenbestellung und –verteilung.

Fotogruppe: Hartmut Winkler
Die Fotogruppe im Kulturring setzt sich derzeit krankheitsbedingt nur noch aus 6 aktiven Mitgliedern zusammen. Diese treffen sich einmal monatlich um Kenntnisse in der Fotografie und der Bildbearbeitung auszutauschen und weiter zu entwickeln.
Anlässlich des Nikelsmarktes präsentierte sich die Fotogruppe mit 20 großformatigen Bildern unter dem Thema „Wasser“ in „ Reunings Halle der Kunst.“ Diese Bilder fanden in der Bevölkerung große Anerkennung. Im Juli folgte eine Exkursion in den Vogelsberg auf der Suche nach spektakulären Motiven. Schlechtes Wetter und Baustellen haben jedoch das Vorhaben zunichte gemacht.
Ein Kalender wurde auch in diesem Jahr nicht mehr erstellt, weil der Verkauf in der Vergangenheit auf nachlassendes Interesse stieß. Erstaunlicherweise ist jedoch in diesem Jahr die Nachfrage wieder gestiegen.
Zum Schluss äußerte Hartmut Winkler die Hoffnung, dass im Jahr 2017 wieder neue Mitglieder für die Fotogruppe gewonnen werden können.

Bericht des Vorsitzenden Herwig Stein
23.04.2016 Tagesausflug mit Besichtung des Regierungsbunkers in Ahrweiler. Anschließend
Weiterfahrt nach Königswinter zum Drachenfels.
24.06.2016 Halbtagesfahrt nach Alsfeld mit Stadtführung.
Die Resonanz auf die angebotenen Veranstaltungen sei durchaus positiv, was die steigenden Mitgliederzahlen beweisen würden.

Es fanden 4 Vorstandssitzungen statt, die zur Vorbereitung der diversen Aktivitäten dienen.
Im laufenden Jahr sind noch 2 Veranstaltungen geplant:
Eine Planwagenfahrt von Lich zum Kloster Arnsburg am 27.05.2017 sowie ein Tagesausflug nach Limburg mit Schifffahrt auf der Lahn am 23.09.2017

TOP 5 Bericht der Kassenführerin Erika Hofmann
Siehe Extrablatt
Herwig Stein bedankte sich bei Erika Hofmann für die vorbildliche Kassenprüfung.

Top 6 Aussprache zu den Berichten
Es erfolgten keine Wortmeldungen.

TOP 7 Bericht der Kassenprüfer
Die Kasse wurde von Maritta Klein und Karin Hölscher geprüft. Frau Hölscher berichtete, dass die Kasse vorbildlich geführt wurde und nach ordnungsgemäßer Prüfung keinerlei Beanstandungen festzustellen waren.
Es wurde Entlastung des Vorstandes beantragt.

TOP 8 Entlastung des Vorstandes
Die anwesenden Mitglieder beschließen einstimmig die Entlastung des Vorstandes.

TOP 9 Kassenprüferwahl
Karin Höscher hat bereits zum zweiten Mal die Kasse geprüft. Es wird deshalb die Nachwahl einer/eines Kassenprüferin/prüfers erforderlich.
Aus dem Kreis der Anwesenden wird Herbert Pfannmüller als Kassenprüfer vorgeschlagen.
Die anwesenden Mitglieder wählen Herrn Pfannmüller einstimmig zur neuen Kassenprüfer.
Herr Pfannmüller nimmt die Wahl an.

TOP 10 Verschiedenes
Der erste Vorsitzende Herwig Stein berichtete, dass entgegen dem allgemeinen Trend ein starker Mitgliederzuwachs zu verzeichnen sei. Im vergangenen Jahr habe es 45 Neuanmeldungen gegeben, zur Zeit habe man 317 Mitglieder. Die Nachfrage sei teilweise so groß, dass regelmäßig eine Warteliste geführt werden müsse oder sogar Absagen erteilt werden müssten, da sich die Kapazitäten bei den Veranstaltungen nach der Größe der eingesetzten Busse richten müsse. Aus diesem Grund sei auch erstmal kein gelber Zettel mit dem Jahresprogramm verteilt worden – die im vergangenen Herbst/Winter geplante Theatersaison reiche in diesem Jahr bis zum Juni und alle Vorstellungen seien schon längst ausgebucht.
Herwig Stein fragte die Versammlung, ob Interesse an einer Fahrt zu den Passionsspielen 2020 in Oberammergau besteht.

Herwig Stein bedankte sich bei Frau Susanne Gimbel von „Floral Ambiete“, Climbach, die den Tischschmuck für die Mitgliederversammlung sowie die Blumengebinde für die zu ehrenden Mitglieder gespendet hat. Frau Gimbel konnte im vergangenen Jahr als 300. Mitglied begrüßt werden.

TOP 11 Digitale Bilderschau: „Ruf der Wildnis: Alaska und Yukon“
Herwig Stein erklärt zunächst die Reiseroute und berichtet in einer aufwendig hergestellten Video- und Dia-Präsentation über die Höhepunkte dieser Reise.

Gisela Schmiedel
Schriftführerin
13.03.2017