Harald Krause

Lohr am Main

Tagesausflug nach Lohr am Samstag, 19. Okt. 2019. Pünktlich wie immer starteten wir mit dem vollbesetzten Bus der Firma Plus Bus Tours zu unserem Tagesausflug nach Lohr in Mainfranken. Nach der Begrüßung durch unserem Vorsitzenden Herwig Stein erläuterte der Organisator Hartmut Winkler den weiteren Tagesablauf.

Am Schlossplatz in Lohr angekommen erwarteten uns die beiden Stadtführer und unser Rundgang durch die Altstadt konnte beginnen. Dominiert wird der gesamte Platz heute vom Lohrer Schloss, erbaut 1340 von Graf Gerhard von Rieneck. Seit 1972 ist im Schloss das Spessartmuseum untergebracht. Leider war es eingerüstet, da 1.500 Quadratmeter Dachfläche neu eingedeckt werden. Bei der Sanierung muss Rücksicht genommen werden auf eine Fledermauskolonie mit rund 150 Tieren. Die Arbeiten können deshalb nur in der „fledermausfreien“ Zeit von Oktober bis März ausgeführt werden.

Der Stadtführer erzählte uns zunächst, dass 1725 angeblich Schneewittchen hier das Licht der Welt erblickt haben soll. Es gäbe es einige Parallelen zu Lohr und seiner Stadtgeschichte. Demnach soll Schneewittchen Freifräulein Maria Sophia von Erthal gewesen sein, deren Vater Philipp Christoph von Erthal eine große Spiegelmanufaktur hatte. Noch heute gäbe im Spessartmuseum einen Spiegel mit der Inschrift „Selbstliebe“. Auch an der Außenwand der benachbarten Kellereischeune war ein „Schneewittchenspiegel“ angebracht, der die zahlreichen Touristen jeweils dazu verleitet, ein „Selfie“ zu machen.

Mittelpunkt der Altstadt ist das Alte Rathaus der ehemals sehr bedeutende Stadt Lohr, entsprechend repräsentativ wurde es um 1600 erbaut. Man kann noch die großen Einfahrtsbogen zu sehen, durch die ein Reiter ohne abzusteigen in die damals offene Markthalle hineinreiten konnte.

Durch die belebte Fußgängerzone mit den zahlreichen Fachwerkhäusern gelangten wir zum Bayersturm, der letzte Turm der einstigen Stadtbefestigung und neben dem Schloss ein Wahrzeichen der Stadt. Auf den obersten Etage lebt die Türmerfamilie Bayer mit ihren Ziegen.

Wir begaben uns dann zur nächsten Sehenswürdigkeit: die Stadtpfarrkirche St. Michael auf dem Kirchenplatz. In der Kirche sahen wir lebensgroße Figuren, die die Leidensgeschichte Jesu darstellen. Wir wurden darüber informiert, dass die Karfreitagsprozession in Lohr die älteste und berühmteste ist in ganz Deutschland und jeweils tausende Besucher anzieht. Mehrere hundert Mitglieder der alter Handwerkszünfte tragen abwechselnd die 13 lebensgroßen Figuren durch die Altstadt. Die Figuren sind teilweisen 300 Jahre alt und wiegen ca. 150 kg.

Auf dem Rückweg zum Schlossplatz kamen wir an der Firma Bosch Rexroth vorbei, mit ca. 5.400 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region. Weitere Großbetrieb sind die Firma Gerresheimer, u.a. Hersteller von Maggi-Flaschen und Bocksbeutel mit ca. 400 Mitarbeitern, sowie die Firma Hunger-Hydraulik. Beachtlich für eine Kleinstadt wie Lohr mit knapp 15.000 Einwohnern. Man zeigte man uns schließlich noch die neue Stadthalle ohne Fenster. Na ja, so ganz stimmte das nicht, es gab immerhin schießschartenähnliche Lochfenster. Wem´ gefällt!

Mit unserem Bus fuhren wir schließlich über die Alte Mainbrücke, sie verbindet die Altstadt mit dem östlichen Stadtteil Sendelbach. Im „Landhotel Alte Post“ nahmen wir unser vorbestelltes Mittagessen ein und dann ging es auch gleich nahtlos weiter zur Schiffsanlegestelle des Ausflugsschiffes „Maintal-Bummlers“, wo wir um 14.30 Uhr zur 1 ½stündigen Rundfahrt starteten. Zunächst schipperten wir flussaufwärts bis zur Staustufe Steinbach. Steinbach ist Schleuse Nr. 18 von 34 Schleusen zwischen Mainz und Bamberg. Bei Kaffee und Kuchen unter Deck ließen wir die kleinen Städte und Dörfer an uns vorbeiziehen.

Alles in allem eine rundum gelungene Fahrt, das Wetter war besser wie vorausgesagt, und mit vielen neuen Eindrücken traten wir um 16.00 Uhr zur Heimfahrt.

Jahreshauptversammlung 2014

Am 14.03.2014 fand im Bürgerhaus in Allendorf die sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung des Kulturrings Allendorf/Lumda e.V. statt. Auf der Tagesordnung: Ehrungen, Berichte der Abteilungen, des 1. Vorsitzenden und eine Fotoshow über Neuseeland.

Der erste Vorsitzende Herwig Stein, begrüßte die zahlreich anwesenden Mitglieder und gab die Tagesordnung bekannt. Zunächst erfolgte die Totenehrung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind 10 Mitglieder des Kultururringes verstorben. Nachfolgend wurden 5 Mitglieder für 60 jährige, 2 Mitglieder für 50 jährige und ein Mitglied für 40 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Geehrt wurden (v. l.) Burkhard Dörr, Eberhard Lotz, Helmut Dörr durch den 1. Vorsitzenden Herwig Stein (Foto: Ulmers)

Geehrt wurden (v. l.) Burkhard Dörr, Eberhard Lotz, Helmut Dörr durch den 1. Vorsitzenden Herwig Stein (Foto: Ulmers)

Anschließend erfolgte der Bericht der Theatergruppe von der Leiterin Johanna Muth und der Fotogruppe von dem Leiter Hartmut Winkler. Der 1. Vorsitzende Herwig Stein ließ jetzt mit seinem Bericht die Aktivitäten des Kulturringes im abgelaufenen Geschäftsjahr noch einmal Revue passieren. Auch die Vorstandsarbeit mit ihren vielfältigen Aufgaben erläuterte er in seinem Bericht ausführlich. Er zeigte sich sehr zufrieden Weiterlesen

Sommer auf der Leinwand

Fotogruppe im Kulturring zu Gast im Seniorenclub Climbach.

Hartmut Winkler, rechts im Bild und Klaus Kober erfreuten die Senioren mit ihren Bildbeiträgen.  (Foto: Ulmers)

Hartmut Winkler, rechts im Bild und Klaus Kober erfreuten die Senioren mit ihren Bildbeiträgen. (Foto: Ulmers)

CLIMBACH (ju.) Da der Frühlingsanfang noch auf sich warten ließ, hatte sich der Seniorenclub Climbach kurzerhand den Sommer in Form von Bildern eingeladen. Hartmut Winkler und Klaus Kober von der Fotogruppe im Kulturring Allendorf/Lda. hatten eine ganze Reihe von Bildern für die Senioren zusammengestellt. Winkler hatte die 750-Jahr-Feier in Climbach aufgearbeitet. Gefeiertwurde damals vom 1. bis zum 10.August, 1987, deshalb waren alle Fotografien noch auf Filmen gebannt, die chemisch hatten entwickelt werden müssen. In vielen Stunden hatte Hartmut Winkler die rund 190 Bilder digitalisiert und aufbereitet, sodass sie im hochwertigen Zustand den Senioren präsentiert werden konnten. Für viele der Senioren waren die alten Fotos von der 750-Jahr-Feier, eine Begegnung mit vielen längst verstorbenen Freunden, Bekannten oder auch Familienmitgliedern, entsprechend emotional waren die Reaktionen. Ein Wiedersehen gab es auch mit den damaligen politischen Akteuren wie dem damaligen hessischen Ministerpräsidenten Albert Oswald und dem ehemaligen Landrat Rüdiger Veit.
Bürgermeister von Allendorf/Lda. war vor 26 Jahren Michael Kranixfeld. Außerdem waren Fundstücke wie Krüge und Grabbeigaben aus Grabungen am Homberg zu sehen. Klaus Kober hatte zusätzlich Impressionen aus Südtirol mitgebracht. Die Senioren zeigten sich sehr beeindruckt von den Bildvorträgen und gaben das mit anhaltendem Applaus zur Kenntnis.

Quelle: Pressebericht aus dem Gießener Anzeiger vom 12.04.2013

Das Dschungelbuch besucht

Im Rahmen der Ferienspiele 2012 hat der Kulturring Allendorf (Lumda) am 08. August einen Ausflug zur Freilichtbühne in Hallenberg veranstaltet. Auf dem Spielplan stand das Kindermusical „Dschungelbuch“ nach den Dichtungen und Erzählungen des britischen Autors Rudyard Kipling.

Wer kennt es nicht: Versuchs doch mal mit Ruhe und Gemütlichkeit
Quelle: Freilichtbühne Hallenberg e.V.

20 Kinder und Erwachsene erlebten die aus der Walt-Disney-Verfilmung bekannt gewordenen Figuren hautnah. Die Abenteuer von Mogli, Shir-Kan, Balu oder King Lui, versetzen die Besucher in ausgelassene Fröhlichkeit.

Zum Inhalt nur so viel zu Erinnerung:
Der indische Junge Mogli wird von dem Panther Baghira im Dschungel gefunden und von Wölfen aufgezogen. Shir-Kan, der gefürchtete Tiger, ist ständig hinter Mogli her. Selbst die listige Schlange Kaa möchte des Jungen Vertrauen gewinnen. Mogli begegnet im Dschungel dem Affenkönig King Lui, den Geiern und auch der Elefantenpatrouille unter dem Kommando von Oberst Hathi. Mit dem sehr musikalischen und immer zu Späßen aufgelegten Bär Balu verbindet ihn eine tiefe Freundschaft. Mogli sieht im Dschungel seine Heimat, doch überall lauern Gefahren.

Mit einigem Aufwand wurde in dieser Inszenierung von Dorothee Hollender eine dschungelähnliche Atmosphäre geschaffen, in die sich die kleinen und großen Besucher schnell hineinversetzen konnten. Es war ein sehr schöner Tag, das Wetter hat mitgespielt, die Vorstellung war ausverkauft und das Stück hielt alles, was es versprach. Nach etwa 3,5 Stunden in Hallenberg wurde gegen 20.00 Uhr die Heimfahrt nach Allendorf angetreten.

.
Hier einige Fotos des Besuches (mit freundlicher Genehmigung der Jugendpflege Allendorf Lumda).

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2011

Am 18.03.2011 um 19:30 Uhr begann die Jahreshauptversammlung des Kulturring Allendorf/Lumda e.V. im Bürgerhaus in Allendorf. Der erste Vorsitzende, Herwig Stein, begrüßte die anwesenden Mitglieder, sowie die  Vertreter der Presse. Herr Stein stellte die fristgerechte Einladung fest. Die Anwesenden erhoben sich von den Plätzen im Gedenken an die im vergangen Jahr verstorbenen Mitglieder.
Es folgte die Ehrung der langjährigen Vereinsmitglieder. Für 40 Jahre: Herr Bernd Reinhardt und Herr Hans-Erich Wissner. 50 Jahre: Herr Reinhold Conrad (entschuldigt), Frau Christa Hantschel (entschuldigt), Herr Hugo Hantschel (entschuldigt), Frau Erika Hense, Frau Inge Maurer (nicht anwesend), Frau Ria Merte, Herr Walter Reinhardt und Herr Dieter Wissner. 60 Jahre: Herr Hans Bergen, Mitglied seit 23.01.1951 und einer der Gründungsmitglieder. Herwig Stein überreichte den Geehrten eine Urkunde sowie ein Präsent und bedankte sich für die langjährige Treue.
Weiterlesen